Continental Rubber Queen 2.4 vs. Chunder

Continental Rubber Queen 2.4 vs. Chunder

Die Rubber Queen kauften wir uns, da wir mit unseren Specialized SX Trails auch des Öfteren kleinere Touren fahren, aber auch mal in den Bikepark wollen. Für unsere lokalen Singletrails und kleineren Downhills mit Sprüngen suchten wir sozusagen ein Allroundtalent. Mit 850g ist er schon mal ein Stück leichter als der Chunder. Die 0,1 Zoll mehr an Breite fallen auf, gefallen mir aber gut. Der Vergleich bei der Montage zeigte, dass die Seitenwände der Queen schon etwas dünner sind, als die vom Chunder. Die Verarbeitung sieht auch hier gut aus. Continental wirbt mit „Made in Germany“ und hat auch eine Deutschlandflagge auf den Reifen gemalt. Mir gefällt’s nicht, bin halt kein Patriot. Der erste Fahreindruck war sehr positiv. Man merkte direkt, dass es einfacher und schneller voran ging. Der Sound war zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber nicht störend. Hört sich an, wie wenn Finger über einen Luftballon quietschen. Auf kiesigen Waldwegen ging es direkt viel schneller voran als zuvor. Wir fühlten uns fast wie mit CC Bikes. Dieser Unterschied ist jetzt aber subjektiv, denn wir waren ja die Chunder gewöhnt. In Kurven allerdings fühlte ich mich trotz erhöhter Geschwindigkeit im Gegensatz zum Chunder direkt viel sicherer. Man konnte schon genau die Grenze zum Ausbrechen fühlen und sich langsam herantasten. Zu Haltbarkeit, Verhalten auf diversen Untergründen, etc. kann ich noch nichts sagen; wir müssen erst mehr damit fahren.

Text von Oliver Höcker und Martin Walbrühl